Event Storming ist ein kollaboratives Workshop-Format, das Teams dabei unterstützt, ein tiefes Verständnis von Geschäftsprozessen und -anforderungen zu entwickeln. Es kann helfen, komplexe Probleme zu identifizieren und Lösungen zu finden. Das Ziel dieses Artikels ist es, Ihnen eine Einführung in Event Storming zu geben, einschließlich der Grundlagen des Formats, wie man eine Session durchführt und bewährte Verfahrensweisen für die Nutzung von Event Storming. Alberto Brandolini ist der Erfinder dieser Methode. Lese weiter, um mehr darüber zu erfahren!
In einem ein- oder zweitägigen Event kommen Menschen zusammen, um fachliche Ereignisse zu
modellieren. Also das, was ein System leisten kann (z.B. eine Webseite mit einem Shop System), steht
im Mittelpunkt und dazu sprechen alle Menschen mit einer einfachen Notation und schaffen das Verständnis dazu. Damit das im eigenen Kontext gut klappt, braucht es beim Eventstorming eine gemeinsame Sprache und auch eine gemeinsame Notation.
Ist diese Vorbereitung klar, kommen die Menschen zusammen und arbeiten über die festgesetzte Zeit-
ohne Tische und ohne Stühle, meist an einer Wand auf der die Events chronologisch festgehalten
werden. Der verlauf des Workshops ist sehr geprägt von Interaktion und Diskussion. Durch diesen
kollaborativen Ansatz im Domain-Driven-Design (DDD) sprechen die Menschen durch diese Methodik
zusammen. Das Ergebnis des Event Storming ist dann ein gemeinsames Bild aller Beteiligten auf das System. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ist die Klarheit & das Verständnis vorhanden, lässt sich ein System viel
besser entwickeln und Silos werden abgebaut und alle Stakeholder sind eingebunden. In Scrum kann
daraus dann das Backlog mit einem Story Mapping erarbeitet werden.
